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Kopfschmerz muss nicht sein – Migräne

Dr. Wolfgang Schachinger

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Während Spannungskopfschmerzen vorwiegend mit Störungen des Vata-Dosha zusammenhängen, ist Migräne vor allem mit Störungen von Pitta verbunden. Pitta steuert  die Verdauungsorgane im Oberbauch wie Magen, Leber, Bauchspeicheldrüse, Milz und Dünndarm. Ein Zuviel an Pitta führt zur Ansammlung von Hitze und Säure in diesen Organen. Wenn ein gewisser Pegel überschritten wird, möchte der Körper Hitze und Säure loswerden. Das führt bei entsprechend disponierten Menschen zu Migräneattacken.

Wer Migräne einmal erlebt hat, wird das nicht mehr vergessen. Nach Vorsymptomen wie Seh- und Taststörungen, Übelkeit und Erbrechen treten stark pochende, meist einseitige Kopfschmerzen auf, die wegen der gleichzeitig eintretenden Lichtempfindlichkeit dazu zwingen, sich in einem ruhigen, kühlen, möglichst völlig abgedunkelten Raum aufzuhalten. Je nach Schweregrad kann eine solche Attacke zwischen mehreren Stunden bis Tagen dauern. In dieser Zeit ist man völlig handlungsunfähig.

In der Schmerztherapie des Migräneanfalls sind moderne Medikamente ein Segen. Aber warum kommen die Schmerzen immer wieder? Hier gibt der Ayurveda interessante Erklärungen und Empfehlungen. Aus der modernen Forschung ist ebenso wie aus den ayurvedischen Klassikern bekannt, dass ein Zusammenhang mit dem Verdauungssystem und seinen Botenstoffen besteht. Zu diesen Molekülen gehören Histamin und Serotonin. Beide können bei Reizzuständen von Magen und Darm, und bei Fehlverdauung bestimmter Nahrungsmittel wie Schokolade oder Getränke wie Rotwein entstehen.

Ebenso wie die Domäne der modernen Medizin, die akute Schmerztherapie ist, kann mit ayurvedischen Methoden die Migränebereitschaft herabgesetzt werden. Ziel einer ayurvedischen Therapie ist, die Balance im Verdauungssystem soweit wiederherzustellen, dass keine Migräneattacken mehr auftreten.

Sowohl das Auftreten von Histamin als auch ein Überschuss von Serotonin sind Anzeichen von Entzündung im Magen- Darmtrakt. Durch Stärkung des Verdauungsfeuers Agni mit diätetischen Maßnahmen, Reinigungskuren und gezielt angewendeten Heilpflanzen kann die stumme Entzündung an den Darmschleimhäuten zum Stillstand gebracht werden. Dann bleiben auch die Botenstoffe Histamin und Serotonin in einem Rahmen, der keine Migräneattacken mehr auslöst. Sehr interessant ist im Buch „Kopfschmerz muss nicht sein“ beschrieben, wie die traditionelle ayurvedische Nahrungsergänzung Maharishi Amrit Kalash durch ihre Fähigkeit, freie Radikale zu binden, chronische stumme Entzündungen reduziert.

Neben der Nahrungsergänzung Maharishi Amrit Kalash spielen ayurvedische Massage-Anwendungen, Klang- und Musiktherapie, Beachtung der Biorhythmen, Ernährungsempfehlungen und ayurvedische Reinigungskuren in der ayurvedischen Migränevorsorge und -Therapie eine wichtige Rolle.

Lesen Sie mehr auf den Seiten 82 – 91 im Buch „Kopfschmerz muss nicht sein“.

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