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Sommerzeit – Pittazeit

Wie bleibe ich in Balance?

Das feucht-kalte Frühjahr hat dem Kapha-Dosha alle Ehre gemacht. Kalt, feucht und schwer sind die wichtigsten Eigenschaften von Kapha. Sehr plötzlich ist es dann sehr warm geworden – die Pitta-Qualitäten der Natur haben bei uns Einzug gehalten. Auch wenn wir uns über Sonne, Wärme und Helligkeit sehr freuen, suchen wir doch bald wieder den kühlenden Schatten und das erfrischende Nass. Mit diesen Bedürfnissen drückt unser Geist-Körper-System sein Bedürfnis, Balance zu bewahren, aus.

Eigenschaften von Pitta

Das Pitta-Dosha, das ist die Regulationskraft, die unseren Energiehaushalt steuert, wird aus den Elementen Feuer und Wasser gebildet. Die wichtigsten Eigenschaften von Pitta sind leicht, ölig, heiß, scharf, flüssig, sauer, bewegend und ätzend. Mit diesen Qualitäten drückt sich Pitta in der Natur vor allem im Hochsommer und Frühherbst („Altweibersommer“) aus. Wir empfinden diese Jahreszeit als heiß und feucht, den Elementen Feuer und Wasser entsprechend. Schon an der Kombination dieser Elemente kann man die scheinbar widersprüchliche Natur von Pitta erkennen. Die Kombination von Feuer und Wasser sorgt für Impulsivität und überraschende Abwechslung. In der Natur erleben wir das als Sommerhitze, die nahtlos in heftige und kühlende Gewitter übergeht. Die Tageszeiten mit dem stärksten Einfluss von Pitta sind 10 – 14 und 22-02 Uhr. Besonders zu diesen Zeiten ist es wichtig, sich der Hitze nicht all zu sehr auszusetzen (10-14 Uhr) und dem Verdauungsfeuer entsprechend Ruhe zu gönnen (22-02 Uhr).

Der Pitta-Typ

Jeder Mensch hat alle drei Doshas in der Konstitution in unterschiedlicher Kombination angelegt. Wenn Pitta dominiert, drücken sich Pitta-Eigenschaften in Geist und Körper aus. Kühne Gedanken und Pläne, euphorische Emotionen und mutiger Tatendrang sind geistig-seelische Komponenten von ausgeprägtem Pitta. Scheinbar unerschöpfliche Energiereserven, großer Appetit und Unempfindlichkeit gegenüber Kälte sind körperliche Erkennungsmerkmale von Pitta. Pitta-Menschen lieben Herausforderungen und Extreme. Wenn ihr Feuer für etwas brennt, sind sie nicht zu bremsen. Sie lieben das Schöne und das Außergewöhnliche, und sie sind auch bereit für außergewöhnliche Leistungen.

Pitta Ungleichgewicht

Wenn Menschen mit starker Pitta-Komponente im Eifer ihres Tatendrangs vergessen, auf ihre natürlichen Grenzen zu achten, laufen sie Gefahr, „auszubrennen“. Geistige Anzeichen eines derartigen Pitta-Ungleichgewichtes sind Erschöpfung, „Burnout“ und emotionales Ungleichgewicht, das sich leicht an anderen Menschen als Jähzorn oder Zynismus entzündet. Körperliches Haupt Symptom von angehäuftem Pitta ist Hitze, die sich in Entzündungen ausdrückt, zuerst an den Schleimhäuten (z.B. Gastritis oder Reizdarm). Wenn Entzündungen der Schleimhäute nicht im Anfangsstadium geheilt werden, dann können sie auf andere Organe wie Leber, Haut, Herz-Kreislauf und Nervensystem überwechseln. Die ständige Überhitzung äußert sich auch in einer Übersäuerung des ganzen Systems. Im Sommer sind auch andere Körpertypen gefährdet, Pitta-Störungen zu erleiden: Sonnenbrand, Sommerdurchfall, Fieberblasen oder andere Entzündungen können durch übermäßigen Pitta-Einfluss bei jedem entstehen.

Ausgleich von Pitta

Die wichtigste Maßnahme, um Pitta-Störungen zu vermeiden, besteht darin, sich im Sommer nicht ungeschützt Sonne und Hitze auszusetzen. Auch wenn kurzes Ganzkörper-Sonnenbaden – je nach Bräunungsgrad zwischen 10 und 30 Minuten – ohne chemischen Sonnenschutz wichtig ist, um Vitamin D und andere sonnenabhängige Botenstoffe zu bilden, sollte man die Sonnenexposition nicht übertreiben. Wenn man zu lange ungeschützt der Sonne ausgesetzt ist, kann man die Haut dauerhaft und gefährlich schädigen. Wenn man eine längere Sonnenexposition nicht vermeiden kann, sind Kopfbedeckung, Sonnenbrille, lichtdichte Bekleidung und Sonnencreme an den unbekleideten Hautstellen empfehlenswert. Das ist umso wichtiger, je mehr Pitta in der Konstitution dominiert.

Ernährung für Pitta

Die Ernährung sollte im Sommer leicht, aber dennoch ölig sein. Die Geschmacksrichtungen süß, bitter und herb sollten dominieren. Diese finden wir in Gemüsen wie Zucchini, Spargel, Brokkoli, Spinat und grünen Blattsalaten. Die süße Geschmacksrichtung finden wir in süßen Früchten der Saison, in Karotten, Süßkartoffeln und Kürbis. Da die Mittagshitze das Verdauungsfeuer etwas schwächen kann, sollte im Sommer die Mittagsmahlzeit nicht allzu schwer sein. Da mit dem längeren Tag das Verdauungsfeuer auch abends noch aktiv ist, darf eine frühe Abendmahlzeit etwas reichhaltiger sein als im Winter oder Frühjahr. Als kühlende Gewürze können Sie Petersilie, Koriander (Kraut und Samen), Kardamom, Anis und Fenchel gut verwenden. Herrliche Getränke sind abgekühlter Tee aus Minze, Melisse oder Salbei. Besonders empfehlenswert ist auch abgekühlter Pitta-Tee. Ein Teelöffel bis Esslöffel Rosenhydrolat über diesen Pitta ausgleichenden Speisen und Getränken gibt dem Ganzen eine besondere, fast königliche Note.

Meiden Sie an heißen Tagen sehr scharfe, saure, salzige und erhitzende Speisen und Getränke (NB: besonders alle alkoholischen Getränke wirken erhitzend!!!)

Einfache Tipps für heiße Tage

  • Erholung und Urlaub in Gegenden mit kühlen Gewässern und Wäldern

  • Sportliche Aktivitäten in den frühen Morgenstunden

  • Ausreichend trinken

  • Die körperlichen Grenzen beachten und sich nicht verausgaben.

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