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Ayurveda und Gedächtnis Teil 1

Faktoren, die ein schlechtes Gedächtnis bewirken und pflanzliche Mittel für gutes Gedächtnis

Den nahenden Schulanfang nehmen wir zum Anlass, Sie über das Thema Ayurveda und Gedächtnis zu informieren. Gutes Gedächtnis ist für Schüler ganz offensichtlich wichtig. Es hat aber nicht nur Auswirkungen auf gute Noten oder auf spätere Berufs-Chancen. Der Ayurveda sagt, dass jede Krankheit auf einen Gedächtnisverlust, einen Verlust der Erinnerung an unsere innere Ordnung zurückzuführen ist. Auch in der modernen Medizin spricht man von „Immun-Gedächtnis“ und meint damit die Fähigkeit des Körpers, Krankheitskeime nach einem früheren Kontakt sofort wieder zu erkennen.

Verlust von Gedächtnis im höheren Lebensalter, als Demenz oder Alzheimer-Krankheit bezeichnet, ist eine der großen Herausforderungen unserer gesellschaftlichen Entwicklung.

Faktoren, die ein schlechtes Gedächtnis bewirken

Die Forschung über Demenz-Erkrankungen hat dazu geführt, dass man in den letzten Jahren mehr über die Ursachen von schlechtem Gedächtnis, die letztlich zu Demenz führen kann, herausgefunden hat. Dabei sind drei wesentliche Faktoren entdeckt worden. Diese drei ursächlichen Auslöser von Alters-Demenz müssen nicht unbedingt zu schweren Formen von Gedächtnisstörung führen, scheinen aber auch als Schrittmacher für schlechtes Gedächtnis in jedem Lebensalter zu wirken. Diese drei Faktoren sind:

1.     Stress und Vitalstoffmangel

2.     Chronische (stumme) Entzündung

3.     Chronische Vergiftungen (Schwermetalle und andere Umweltgifte)

Jeder dieser Faktoren kann einzeln oder in Kombination mit anderen wirken. Für Schüler, Studenten und Berufstätige ist es gleichermaßen wichtig, diese Ursachen für schlechtes Gedächtnis zu reduzieren, wie für Senioren, die einer Demenz-Erkrankung entkommen möchten. Dass dies möglich ist, zeigen neuere Studien. Voraussetzung ist allerdings, dass man früh genug ansetzt und beginnt, die Auslöser dauerhaft zu beseitigen und zu meiden.

Ayurvedische Sichtweise

In den frühen Jahren der Ayurveda Medizin war ein hervorragendes Gedächtnis unverzichtbar. Die klassischen Sanskrit-Texte der Ayurveda Medizin wurden genauso wie die vedische Grammatik und rituelle Texte ausschließlich mündlich weitergegeben. Nur wer die Texte regelmäßig rezitierte und dadurch lebendig hielt, konnte auf dem höchsten Stand von Wissen und Heilkunst bleiben. Dabei handelte es sich nicht um ein paar Verszeilen, sondern um Texte, deren Länge mehrere Stunden oder Tage Rezitation bzw. mehrere hundert Seiten ausmachte. Verlust von Gedächtnis und Erinnerung war gleichbedeutend mit Verlust der Berufsfähigkeit. Es gab keine Bücher, in denen man Vergessenes nachschlagen konnte. Nur regelmäßige Rezitation der wichtigen Textstellen und Austausch mit wissenden Kollegen bewahrte davor, die Grundlagen der Heilkunst zu vergessen.

Das war auch der Grund, warum Methoden zur Verbesserung von Gedächtnis und Merkfähigkeit im Ayurveda von großer Bedeutung sind. Es werden in den klassischen Texten mehrere Methoden zu Bewahrung und Verbesserung von Gedächtnis dargestellt, die erstaunliche Ähnlichkeiten mit den modernen Therapieempfehlungen der Demenz-Therapie aufweisen.

1.     Pflanzliche Mittel, die reich an Nerven-stärkenden Sekundärstoffen sind

2.     Physikalische Methoden zur Verbesserung von Gehirndurchblutung und Infektabwehr

3.     Ausleitung von Toxinen durch Pancha Karma Anwendungen

4.     Tiefenentspannung durch Transzendentale Meditation

Pflanzliche Mittel und Ernährung für gutes Gedächtnis

Der Sitz von Gedächtnis und Nervenkraft wird im Ayurveda dem „Majja-Gewebe“ zugeordnet. Majja beinhaltet Knochenmark, Zentralnervensystem und Periphere Nerven. All diesen Geweben ist gemeinsam, dass sie einen sehr hohen Fettgehalt aufweisen. Deswegen spielt die Versorgung mit hochwertigen Fetten in der nutritiven Stärkung von Gehirn und Nerven eine wichtige Rolle. Neben Ghee, dem die beste Wirkung auf gutes Gedächtnis zugeschrieben wird, sind auch Kokosfett zur Versorgung mit kurzkettigen Fettsäuren und Sesamöl vor allem als Trägersubstanz von pflanzlichen Wirkstoffen zur äußeren Anwendung bedeutsam.

Alle diese Fette werden traditionell mit Heilpflanzen angereichert, um deren Wirkstoffe an das Fett zu binden und damit direkt in das Gehirn zu transportieren. Das ist ein Wirkprinzip, das in der traditionellen europäischen Medizin ebenso verwendet wird, denken Sie nur an Johanniskraut-Öl.

Zu den wichtigen Gedächtnis-fördernden Heilkräutern, die auch in unseren Maharishi Ayurveda Produkten einzeln oder als Komplex-Mittel verarbeitet werden, zählen Brahmi (Bacopa monnieri), Süßholz, Ackerwinde (Convolvulus plauricalis) und Guducchi (Tinospora cordifolia). Alle vier Heilpflanzen sind in MA3 Senioren-Rasayana enthalten. Auch in MA724 Studenten-Rasayana und MA674 Kindersirup sind diese Heilkräuter in hochwertig verarbeiteter Form enthalten. Um optimale Wirkungen zu erzielen, sollen diese Mittel jeweils über Monate oder Jahre regelmäßig eingenommen werden.

Fortsetzung folgt:

Ayurveda und Gedächtnis Teil 2: Physikalische Methoden zur Verbesserung von Gehirndurchblutung und Infektabwehr  & Ausleitung von Toxinen durch Pancha Karma Anwendungen

Ayurveda und Gedächtnis Teil 3: Tiefenentspannung durch Transzendentale Meditation

 

Tags: Gedächntnis

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